Mein Weg zurück – über Design, Verantwortung und Reinheit
Ich bin in einem Arbeiterviertel nahe Frankfurt aufgewachsen. Zuhause wurde Italienisch gesprochen, in der Küche lief Musik, manchmal Poesie. Meine Mutter war ein Freigeist – sie nähte, kochte, erfand. Wenn im Kühlschrank wenig war, machte sie trotzdem etwas Besonderes daraus. Vielleicht kommt von ihr dieser Drang, aus dem Vorhandenen etwas Eigenes zu formen.
Ein Onkel, Nino Sciacca, war Künstler. Mein Vater fotografierte analog und drückte mir oft seine Kamera in die Hand. So kam ich früh mit Licht, Material und Komposition in Berührung. Alte Schwarzweißfotos zogen mich an – ihre Ruhe, ihre Ehrlichkeit.


