Gestaltung beginnt nicht mit dem Logo. Sie beginnt mit der Frage, welches Unternehmen entstehen soll und wie alle Teile dieses Unternehmens zusammenwirken können.
Mit CARE LAB startet ein neues Projekt, das weit über einen klassischen Markenauftritt hinausgeht. Im Mittelpunkt steht der Aufbau einer modernen Marke für professionelle Teppichreinigung. Momenti Studio begleitet diesen Prozess von Anfang an: von der Positionierung und dem visuellen System über den Vertrieb und die Digitalisierung bis zur Entwicklung neuer Produktideen.

CARE LAB im Aufbau. Eine neue Marke für professionelle Teppichreinigung entsteht. Generiertes Titelmotiv.
Der Beitrag zeigt einen Zwischenstand. Viele Entscheidungen befinden sich noch in der Entwicklung. Gerade deshalb ist der Blick hinter die Kulissen interessant. Er macht sichtbar, wie Strategie, Gestaltung, Technik und internationale Zusammenarbeit zu einem gemeinsamen System werden.
Bei neuen Marken wird Design häufig erst dann hinzugezogen, wenn Produkt, Vertrieb und Abläufe bereits feststehen. Für CARE LAB wählen wir einen anderen Weg. Gestaltung ist von Beginn an Teil der unternehmerischen Entwicklung.
Das bedeutet, dass Positionierung, Name, Zeichen, Sprache, digitale Anwendungen und künftige Produkte nicht nacheinander und isoliert entstehen. Sie werden gemeinsam betrachtet. Jede Entscheidung soll zur gleichen Haltung beitragen: professionelle Reinigung, nachvollziehbare Qualität und ein zeitgemäßes Verständnis von Service.
Für Momenti Studio liegt genau darin die Stärke eines umfassenden Markenprozesses. Ein Erscheinungsbild kann nur dann langfristig tragen, wenn es zum Geschäftsmodell, zu den Abläufen und zu den Menschen dahinter passt. Mehr zu unserem Ansatz finden Sie unter Branding, Web und Produktion aus einer Hand.
Der erste Entwurf für das CL-Signet entstand von Hand. Ausgangspunkt war nicht eine beliebige geometrische Form, sondern das Material selbst. Eingerollte Teppiche bilden Rundungen, Schichten und klare Kanten. Aus dieser Beobachtung entwickelte sich die Grundidee für das Zeichen.
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Konzeptionelle Herleitung des CL-Signets aus den Formen eingerollter Teppiche. Das ursprüngliche Signet wurde von Hand entwickelt.
Die Herleitung gibt dem Signet eine erkennbare Verbindung zum Tätigkeitsfeld, ohne einen Teppich unmittelbar abzubilden. Das Zeichen soll eigenständig funktionieren und zugleich eine Geschichte tragen. In der weiteren Entwicklung werden Proportionen, Strichstärken, Wortmarke und Anwendungen aufeinander abgestimmt.

Signet und Wortmarke werden als gemeinsames visuelles System entwickelt.
Dieser Schritt zeigt, warum Markenentwicklung mehr ist als die Auswahl eines Logos. Ein gutes Zeichen entsteht aus Inhalt, Beobachtung und Reduktion. Seine Qualität zeigt sich später in sehr unterschiedlichen Situationen, vom digitalen Interface bis zur Kennzeichnung eines Produkts oder einer Maschine.
CARE LAB soll nicht nur visuell klar auftreten. Auch die Art, wie Leistungen erklärt, Prozesse organisiert und Kunden erreicht werden, gehört zum Markenaufbau.
Deshalb umfasst die Zusammenarbeit die Positionierung ebenso wie den Aufbau des Vertriebs und die Digitalisierung. Dabei geht es zunächst um grundlegende Fragen: Welche Zielgruppen sollen angesprochen werden? Wie wird professionelle Teppichreinigung verständlich vermittelt? Welche Kontaktpunkte brauchen Kunden? Welche Abläufe lassen sich digital unterstützen? Und wie bleibt die Marke über all diese Kontaktpunkte konsistent?
Die Antworten entstehen nicht allein am Schreibtisch. Sie entwickeln sich im Austausch mit Fachleuten, Entwicklerteams und Produktionspartnern. Gestaltung schafft dafür eine gemeinsame Sprache. Sie ordnet Informationen, macht Entscheidungen sichtbar und verbindet die einzelnen Bereiche.
Die Vorbereitung für CARE LAB begann bereits vor dem sichtbaren Markenauftritt. 2024 war ich in China, um Kontakte für eine mögliche künftige Produktion zu knüpfen. Beim Hidden Champions Forum entstanden Gespräche, Begegnungen und fotografische Eindrücke, die heute Teil der Projektgeschichte sind.

Unterwegs in China beim Hidden Champions Forum 2024.

Das Hidden Champions Forum 2024 als Ort für Austausch und neue Produktionskontakte.

Gespräche und Kontakte als Grundlage für mögliche nächste Entwicklungsschritte.
In der aktuellen Entwicklung arbeitet Momenti Studio mit Entwicklerteams in der Türkei und Produktionspartnern in China zusammen. Diese internationale Struktur bringt unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven zusammen. Sie verlangt zugleich klare Abstimmung, verlässliche Dokumentation und ein gemeinsames Verständnis davon, wofür CARE LAB stehen soll.
Die Aufnahmen vom Hidden Champions Forum dokumentieren diesen frühen Teil des Weges. Sie zeigen keine fertige CARE LAB Produktion. Sie stehen für die Kontakte und Gespräche, aus denen mögliche nächste Schritte entstehen.
Ein weiterer Teil des Projekts betrifft Überlegungen zu modernen Industrie-Teppichreinigungsmaschinen. Dazu gehören auch Konzepte für integrierte Kamerasysteme. Solche Systeme könnten perspektivisch dabei helfen, Abläufe und Qualitätsmerkmale digital zu erfassen.

Visualisierte Produktionsvision für CARE LAB.

Zweite Perspektive der Produktionsvision.
Zum jetzigen Zeitpunkt handelt es sich um konzeptionelle Überlegungen. Es gibt keine Aussage über eine serienreife Kameratechnik oder eine bereits realisierte CARE LAB Produktionsanlage. Die gezeigten Maschinen- und Produktionsbilder sind ausdrücklich als KI-generierte beziehungsweise KI-bearbeitete Konzeptvisualisierungen zu verstehen.

Konzeptionelle Studie einer Industrie-Teppichreinigungsmaschine mit möglichem Kamerasystem. KI-generierte Visualisierung, keine technische Konstruktionszeichnung und keine serienreife Maschine.
Ihre Aufgabe besteht darin, Möglichkeiten sichtbar zu machen. Konzeptionelle Visualisierung hilft, räumliche Situationen, Bedienlogik und technische Ideen früh zu diskutieren. Sie ersetzt weder Konstruktion noch technische Prüfung. Sie schafft eine Grundlage für Gespräche zwischen Gestaltung, Entwicklung und Produktion.
CARE LAB befindet sich am Anfang. Das Signet, die Wortmarke, digitale Anwendungen, Vertriebsstrukturen und Produktideen entwickeln sich Schritt für Schritt. Noch ist nicht alles festgelegt. Doch die Richtung ist klar: Die Marke soll nicht aus einzelnen Maßnahmen bestehen, sondern als zusammenhängendes System wachsen.
Für Momenti Studio ist das ein Projekt, das die eigene Arbeitsweise sehr genau beschreibt. Strategie, Design, Fotografie, digitale Strukturen und Visualisierung greifen ineinander. Gestaltung kommt nicht am Ende hinzu. Sie hilft von Anfang an, ein Unternehmen verständlich, glaubwürdig und handlungsfähig zu machen.
In den kommenden Wochen werden weitere Einblicke in den Prozess folgen. Sie zeigen Entscheidungen, Varianten und Entwicklungsschritte auf dem Weg zu einer eigenständigen Marke für professionelle Teppichreinigung.
Momenti Studio begleitet Unternehmen bei Markenentwicklung, Corporate Design und Digitalisierung. Gemeinsam entwickeln wir klare Positionierungen und visuelle Systeme, die zu Geschäftsmodell, Vertrieb und Anwendung passen.
Manche Projekte beginnen nicht mit einem klassischen Briefing. Sie entstehen, weil Menschen, Marken und gemeinsame Vorstellungen im richtigen Moment zusammenfinden.
Am 31. Oktober 2026 treffen bei ABACI in Frankfurt drei unterschiedliche Welten aufeinander: die Stoffkultur von Loro Piana, die Küche von Carmelo Greco und die visuelle Begleitung durch Momenti Studio.

Mustafa Abaci. Foto: Daniel Baldus.
Die Verbindung ist für mich eine sehr persönliche. Mit Mustafa Abaci arbeite ich seit mehr als zehn Jahren zusammen. In dieser Zeit entstanden verschiedene Fotostrecken und Kampagnen für ABACI – immer getragen von einem gemeinsamen Verständnis für Qualität, Stil und handwerkliche Präzision.
Carmelo Greco ist seit Kurzem ebenfalls Kunde von Momenti Studio. Wir betreuen seinen digitalen Auftritt, entwickeln und aktualisieren seine Website, begleiten seinen Blog und produzieren neue fotografische Inhalte für das Ristorante.
Beide miteinander zu vernetzen, war deshalb ein naheliegender Schritt.

Loro Piana Fall/Winter 2016 campaign. Photo Credit: Courtesy of Loro Piana.
Auch inhaltlich verbindet das Projekt mehr, als man zunächst vermuten würde: Loro Piana ist im Piemont verwurzelt. Carmelo Greco ist dort aufgewachsen und hat dort das Handwerk gelernt, das seine Küche bis heute prägt. Für den Abend erhält er Stoffe aus der neuen Kollektion und übersetzt deren Farben, Strukturen und Materialität in ein eigens entwickeltes Fingerfood-Menü.
Momenti Studio begleitet das Event als Marketing- und Produktionspartner. Wir entwickeln und organisieren das Imagevideo und halten den Abend in bewegten Bildern fest – von den Details der Stoffe über die kulinarische Inszenierung bis zu den Begegnungen zwischen den Gästen.
Einen Eindruck von der Atmosphäre und der besonderen Verbindung aus Mode, Kulinarik und Begegnung vermittelt das Video vom vergangenen Jahr:
Es ist ein Projekt über Herkunft, Material und Haltung. Über drei Disziplinen, die auf den ersten Blick unterschiedlich erscheinen und doch auf denselben Grundlagen beruhen: Qualität, Präzision und ein feines Gespür für Details.
Wir freuen uns darauf, diesen besonderen Abend nicht nur zu begleiten, sondern seine Geschichte sichtbar zu machen.
Weitere Informationen zum Event: Carmelo Greco × Loro Piana im ABACI
Manche Zusammenarbeit entsteht nicht aus einem Briefing. Sie entsteht aus einer gemeinsamen Haltung zur Welt , aus dem stillen Einverständnis zweier Menschen, die ohne große Worte wissen, was schön ist und was nicht.
Carmelo Greco gehört zu den bedeutendsten italienischen Konditoren in Deutschland. Wer seine Arbeit kennt, weiß: Hier wird nicht gebacken, um zu sättigen. Hier wird gearbeitet, um zu berühren. Jede Kreation trägt eine innere Logik, eine ästhetische Konsequenz, die man schmeckt, bevor man sie benennen kann.

Ab sofort betreut Momenti Studio den digitalen Auftritt von Carmelo Greco.
Den Anfang macht ein Redesign der Website , ein erster Schritt, der dem Anspruch des Hauses gerecht werden soll: klar, sinnlich, ohne Ablenkung. Was danach kommt, wird sich zeigen. Wahrscheinlich werden wir auch die Bildwelt der neuen Kreationen begleiten. Fotografie, die nicht illustriert, sondern erzählt.

Was diese Zusammenarbeit von anderen unterscheidet, lässt sich einfach sagen: Carmelo und mich verbindet eine enge Freundschaft. Und uns verbindet dasselbe Verständnis von Ästhetik. Nicht als Oberfläche. Nicht als Dekoration. Sondern als Haltung , zu Handwerk, zu Qualität, zum Ausdruck dessen, was wirklich gut ist.

Schön ist, was auch innerlich stimmt.
Wir freuen uns sehr, einen der besten seiner Zunft begleiten zu dürfen.

Das Projekt verbindet unsere Arbeit in Design und Fotografie. Weitere Einblicke zeigt die Übersicht unserer ausgewählten Arbeiten. Sie planen einen neuen digitalen Markenauftritt? Sprechen Sie mit Momenti Studio.
Es gibt Projekte, bei denen man schon nach den ersten Skizzen spürt, dass sie mehr sind als eine klassische Website. Der Auftrag für den Main Plaza Suite Tower in Frankfurt gehört für mich genau in diese Kategorie.
Das Gebäude selbst ist ein echtes Frankfurter Statement: markant, vertikal, selbstbewusst – und gleichzeitig tief in der Stadtsilhouette verankert. Genau diese Spannung wollten wir digital übersetzen. Nicht laut, nicht erklärend, sondern klar, atmosphärisch und strukturiert.

Besonders spannend an diesem Projekt war der hybride Ansatz. Zum ersten Mal habe ich in größerem Umfang mit künstlicher Intelligenz gearbeitet – nicht als Selbstzweck, sondern als Werkzeug. Viele Bildwelten entstanden aus einer Mischung aus klassischer Gestaltung, fotografischem Denken und KI-generierten Motiven. Immer mit dem Anspruch, dass sie sich nahtlos in die visuelle Sprache des Projekts einfügen und nicht als „KI-Bild“ erkennbar sind, sondern als Teil eines konsistenten Gesamtkonzepts.

Der Prozess war bewusst analog und digital zugleich. Bevor auch nur eine Seite gebaut wurde, gab es Scribbles, Skizzen und Layout-Gedanken auf Papier. Strukturen wurden gezeichnet, Blickachsen definiert, Übergänge getestet. Erst danach ging es an die Umsetzung im Browser. Diese Vorarbeit merkt man der Seite an – sie ist geführt, ruhig und klar, trotz der inhaltlichen Tiefe.

Aktuell liegt die Website noch auf unserem Server und befindet sich in den letzten Feinschliffen. Wenn alles nach Plan läuft, wird sie bis Ende Sonntag final fertiggestellt. Solche Phasen gehören dazu – gerade bei Projekten, die nicht nur funktionieren, sondern sich richtig anfühlen sollen.
Ich bin sehr dankbar für diesen Auftrag und für das Vertrauen, das mir hier entgegengebracht wurde. Frankfurt, dieses Gebäude und dieses Projekt haben mir erneut gezeigt, wie spannend es ist, Architektur, Gestaltung und neue Technologien zusammenzudenken – ohne die eigene Handschrift zu verlieren.
Mehr Einblicke folgen, sobald die Seite live ist.
Farbe ist für uns kein dekoratives Element. Sie ist Ergebnis von Beobachtung, Analyse und bewusster Reduktion. Jede Farbpalette, die wir für ein Projekt entwickeln, entsteht direkt aus der Bildsprache, nicht aus Trends, nicht aus vorgefertigten Farbsystemen.
Anhand dieses Beispiels möchten wir zeigen, wie dieser Prozess konkret aussieht.

Am Anfang steht immer das Bild selbst. In diesem Fall eine reduzierte, skulpturale Szene mit viel Raum, Licht und klarer Formensprache. Weißflächen, Materialität, Hauttöne, metallische Akzente und subtile Kontraste bestimmen die Atmosphäre.
Wichtig ist: Wir interpretieren das Bild nicht emotional, sondern visuell-strukturell. Welche Farben sind tatsächlich vorhanden? Welche dominieren? Welche treten nur punktuell auf, prägen aber dennoch die Wirkung?

Im nächsten Schritt wird das Bild technisch analysiert. Die Farbinformationen werden ausgelesen und quantifiziert. So entsteht eine objektive Übersicht darüber, welche Farbtöne in welchem Verhältnis zueinander stehen, von den dominanten Grundflächen bis zu kleinsten Akzenten.
In diesem Beispiel ergeben sich über 2.200 einzelne Farbpunkte, die zunächst ungefiltert nebeneinanderstehen. Erst diese Datengrundlage ermöglicht echte Präzision.

Nicht jede Farbe ist relevant. Farben unterhalb eines definierten Schwellenwerts werden bewusst ausgeblendet. Dieser Schritt ist entscheidend: Er trennt visuelles Rauschen von gestalterischer Substanz.
Was übrig bleibt, ist keine beliebige Auswahl, sondern ein kondensierter Farbraum, der die Bildsprache trägt, helle, gebrochene Weißtöne, warme Beige- und Hautnuancen, gedämpfte Grauspektren und wenige, gezielte Kontraste.

Die reduzierte Farbpalette wird anschließend in ein klares, reproduzierbares System überführt. Raster, Zuordnungen und Gewichtungen machen sichtbar, wie die Farben miteinander arbeiten und in welchen Anteilen sie eingesetzt werden sollten.
So entsteht eine Palette, die nicht nur ästhetisch funktioniert, sondern auch anwendbar ist: für Markenauftritte, Editorial Design, digitale Oberflächen oder räumliche Konzepte.
Diese Art der Farbentwicklung sorgt für Konsistenz. Die Farben wirken nicht „gestaltet“, sondern selbstverständlich. Sie fügen sich in die Bildwelt ein, verstärken sie und lassen Raum für Inhalt, Material und Form.
Für uns ist eine gute Farbpalette kein Statement, sondern ein Fundament.
Solche Farbsysteme sind ein fester Bestandteil unserer Arbeit im Corporate Design. Sie schaffen eine verlässliche Grundlage für Print, digitale Anwendungen und Fotografie.
Weitere Anwendungen finden Sie in unseren ausgewählten Arbeiten. Sie benötigen ein konsistentes Farbsystem für Ihre Marke? Projekt anfragen.
Für das Herrenlabel ABACI entstanden mehrere Motive für eine Anzeigenstrecke im GQ Magazin. Ziel war eine Bildsprache, die nicht modisch wirkt, sondern zeitlos – näher an Portrait und Haltung als an Modefotografie im klassischen Sinn. Die Kleidung sollte wirken, ohne „inszeniert“ zu erscheinen.

Die Aufnahmen wurden bewusst in reduzierten Set-Situationen fotografiert: enge Innenräume, dunkle Korridore, eine Waldszene im späten Winterlicht. Der Fokus lag auf Textur, Körperhaltung und Lichtführung – nicht auf Dekoration. Die Modelle wurden nicht „gespielt“, sondern lediglich im Raum platziert und im Moment beobachtet.

Nach Auswahl und Retusche entstanden daraus fertige Anzeigenlayouts für Print. Logo-Platzierung, Farbkorrektur und Beschnitt wurden direkt innerhalb der finalen Reinzeichnung umgesetzt – inklusive Andrucksimulation mit Messkeilen und Passmarken, um die Qualität im späteren Druck zu sichern. Die Motive liefen anschließend als geschaltete Anzeigen im GQ Magazin.
Die Serie zeigt exemplarisch, wie Modemotive ohne visuelle Lautstärke funktionieren können: ruhig, konzentriert, markenpräzise.

Für die internationale Anwaltskanzlei Bryan Cave an der Welle in Frankfurt entstand eine Serie großformatiger Fine-Art-Fotografien. Gewünscht waren Motive aus Frankfurt – jedoch ohne die üblichen, sofort erkennbaren Stadtklischees. Die Bilder sollten Ruhe ausstrahlen, zeitlos wirken und den Räumen eine architektonische Haltung geben, ohne zu illustrieren.

Ein besonderer Wunsch: Auf den Brücken durfte kein Mensch zu sehen sein.
Die Lösung war kein einzelner Moment, sondern ein Prozess. Es wurden über Stunden Hunderte von Bildern vom Stativ aufgenommen, in identischem Winkel und bei gleichem Licht. Erst in der Postproduktion wurden diese Ebenen so verrechnet, dass alle Passanten nahtlos „herausgerechnet“ wurden – ohne sichtbare Retusche-Artefakte. Das Ergebnis: eine Brücke, wie es sie real nie gibt – völlig leer, vollkommen ruhig.

Neben den Brückenmotiven wurde auch die Welle, das markante Gebäude am Standort, fotografiert. Statt der Gesamtansicht entschieden wir uns bewusst für Ausschnitte und Muster der Fassade: Dreiecke, Reflexionen, Rhythmus. Die Architektur bleibt identifizierbar – aber nicht aufdringlich. Man erkennt Frankfurt, ohne dass es ausgesprochen wird.

Nach Auswahl, Feinkorrektur und Schwarzweiß-Finalisierung wurden die Arbeiten auf großformatige Platten produziert und in verschiedenen Besprechungsräumen installiert. Die Motive funktionieren dort nicht als Deko, sondern als ruhige, präzise gesetzte Flächen, die dem Raum Charakter geben – klassisch, zurückhaltend, dauerhaft.

Nach der finalen Abstimmung wurden die Motive als Direktdruck hinter Glas produziert – mit hoher Kantenpräzision und spiegelneutralem Weiß, um die grafische Wirkung der Schwarzweiß-Kontraste zu halten. Die Montage vor Ort in den Konferenz- und Empfangsräumen wurde vollständig von Momenti Studio umgesetzt – von der Vorbereitung der Wandflächen bis zur millimetergenauen Hängung im Raum.



Für den Frankfurter Topgastronomen Mook entstand eine markante Plakat- und Anzeigenkampagne, die auf Großformatflächen und in Printmedien erschien. Zwei Motive – klar, präzise und auf den Punkt inszeniert – verbinden Fotografie und Design zu einer visuellen Sprache, die die Marke Mook unverwechselbar macht.

Die Herausforderung lag darin, die Atmosphäre der Mook-Restaurants – von urbaner Eleganz bis sinnlicher Raffinesse – in starke, reduzierte Bilder zu übersetzen. Licht, Komposition und Typografie folgen einem gemeinsamen Prinzip: Haltung durch Einfachheit.

Shooting, Gestaltung und finale Druckvorbereitung kamen vollständig aus einer Hand. So entstand eine visuelle Einheit, die sowohl auf der Straße als auch im Feuilleton ihre Wirkung entfaltet – lautlos, aber mit Nachhall.

Das Projekt zeigt, wie Momenti Studio Design, Fotografie und Markenidentität miteinander verschmelzt: authentisch, zeitlos, direkt.
In einer Welt, die von Reizen überflutet ist, empfinde ich gutes Design als eine Form von Stille. Es ist der Raum zwischen den Dingen, der entscheidet, ob etwas wirkt oder verloren geht. Wenn ich an einem neuen Projekt arbeite, denke ich selten zuerst an Formen oder Farben – ich denke an Balance. An das, was bleiben darf, und an das, was gehen muss.
Minimalismus wird oft mit Verzicht verwechselt. Für mich bedeutet er Klarheit. Ein starkes Design lebt nicht von der Menge, sondern von der Präzision. Jede Linie, jedes Element sollte eine Aufgabe erfüllen. Alles andere lenkt ab. Wenn ich für Marken arbeite, versuche ich, genau diesen Punkt zu finden: den Moment, in dem das Design aufhört, laut zu sein, und anfängt, zu sprechen.

Ruhe im Design entsteht durch Haltung. Durch den Mut, Platz zu lassen. Weißraum ist kein leeres Feld – er ist der Atem zwischen den Gedanken. Gerade im Corporate Design ist das entscheidend: Ein Logo oder eine Typografie gewinnt erst dann Kraft, wenn sie nicht um Aufmerksamkeit kämpft, sondern selbstverständlich da ist.
Ich glaube, gutes Design schafft Vertrauen, weil es Ordnung vermittelt – nicht als starres System, sondern als Gefühl. Wenn Form und Inhalt übereinstimmen, entsteht etwas, das man nicht erklären muss. Man spürt es.
Erfahren Sie in unserem neuesten Blogbeitrag alles über das aufregende Photoshooting für die renommierte Interior Design Firma KONTRAST. Tauchen Sie ein in die Welt der einzigartigen Designs und lassen Sie sich von der Eleganz und Modernität der Räume inspirieren.
Für die renommierte Interior Design Firma KONTRAST durfte ich kürzlich ein aufregendes Photoshooting organisieren und durchführen. Die exquisiten Aufnahmen sind für die Broschüre des Unternehmens bestimmt und zeigen die einzigartigen, herausragenden Designs, die KONTRAST auszeichnen.

Das Photoshooting fand an verschiedenen Locations statt, darunter luxuriöse Wohnungen, stilvolle Geschäftsräume und elegante Hotels. Jedes Detail wurde sorgfältig inszeniert, um die Ästhetik und das Know-how von KONTRAST bestmöglich zur Geltung zu bringen.

Die Fotografien erfassen die lebendige Atmosphäre der Räume, die durch die kreative Gestaltung von KONTRAST geprägt sind. Die Bilder strahlen Eleganz, Modernität und eine einzigartige Designästhetik aus, die die Handschrift der Firma perfekt widerspiegeln.

Es war eine bereichernde Erfahrung, dieses Photoshooting für KONTRAST zu realisieren und die einzigartigen Designs der Firma in Bildern festzuhalten. Die Bilder werden zweifellos dazu beitragen, das Portfolio von KONTRAST weiter zu stärken und potenzielle Kunden von der außergewöhnlichen Arbeit des Unternehmens zu überzeugen.